Dokumentarische Illustration
Medizinische Universität Innsbruck
»Forschung braucht das richtige Ambiente! Dilettantisches Beschäftigen mit fremden Wissensgebieten fördert die Innovation!« Gesagt hat dies der Psychiater W. Wolfgang Fleischhacker, in den letzten Jahren Rektor an der Medizinischen Universität Innsbruck. Neben der Weitergabe seiner fachlichen Expertise war es ihm hierbei insbesondere wichtig, der neuen Generation vom Forschenden ein freudiges Schaffen zu ermöglichen.
Anlässlich seiner Emeritierung und basierend auf Interviews mit Wegbegleiter*innen Fleischhackers entstand dieser biografische Comic. Das Hauptaugenmerk dieser Anekdotensammlung liegt dabei auf dem Porträtieren des legendären Charakters Fleischhackers und seiner eigenwilligen Visionen, die medizinische Höchstleistungen überhaupt erst ermöglicht haben.
In Zusammenarbeit mit Carina Rohrbach.
1945
Für das Magazin »Historische Urteilskraft« des Deutschen Historischen Museums (DHM) zeichnete ich einen Comic über meinen Opa und seine Zeit im Kriegsgefangenenlager im Jahr 1945. Mein Opa war Wehrmachtssoldat im 2. Weltkrieg, seine Geschichten aus dieser Zeit haben mich immer sehr bewegt und begleitet. Doch die wahre Person hinter den Erzählungen bleibt für mich immer ein Rätsel.
»Confront Chaos« La Ducasse de Mons
Seit 1349 findet in der kleinen belgischen Stadt Mons die alljährliche »Ducasse« statt. Für eine Woche kommen die Menschen der Region zusammen, um zu feiern, zu trinken und an traditionellen Prozessionen und Ritualen teilzunehmen. Höhepunkt der Festlichkeiten ist der Kampf zwischen dem Heiligen Georg und dem bösen Drachen, bei dem sich die starken Männer der Stadt um das glückbringende Haar des Drachenschweifs prügeln.
Projekt initiiert von Pierre Liebaert und der Stadt Mons.
»Qu’elle est gay, ma retraite!« Im Schwulen-Altersheim
Der »Lebensort Vielfalt« in Berlin-Charlottenburg ist eines der ersten Alterswohnheime Deutschlands speziell für Schwule, Lesben und Transsexuelle. 29 Männer und fünf Frauen wohnen gemeinsam unter einem Dach und teilen ihren Alltag in WG-ähnlichen Verhältnissen. Ich verbrachte einen Tag mit ihnen und dokumentierte ihr Zusammenleben.
Im Auftrag für das französische Magazin Causette.
»WG für Anfänger« Das Uferwerk
Um der Einsamkeit zu entfliehen, zieht die Rentnerin Karin Kaiser mit 70 Jahren wieder in eine WG. Im Uferwerk bei Potsdam leben Erwachsene, Kinder, Studenten, Berufstätige, Alleinstehende und Familien in einer Gemeinschaft. Ein Portrait über einen besonderen Ort.
Im Auftrag für Brigitte Wir.
»Batay Kòk« Hahnenkampf in Haiti
Auf der Île à Vache vor Haiti treffen sich die Männer der Insel einmal im Monat zum Hahnenkampf. Aus etwa 50 Hähnen werden sechs ausgewählt, die die drei Kämpfe des Tages absolvieren. Bei den Wetten auf Sieg oder Niederlage werden oftmals die Monatsgehälter ganzer Nachbarschaften verspielt. Ich begleitete den alteingesessenen Hahnenkämpfer Blanchard und seinen gefiederten Schützling auf ihrer Mission nach Ruhm, Ehre und Reichtum.
Auszug aus meinem Buch Haïti Chéri.