Dokumentarische Illustration
Medizinische Universität Innsbruck
»Forschung braucht das richtige Ambiente! Dilettantisches Beschäftigen mit fremden Wissensgebieten fördert die Innovation!« Gesagt hat dies der Psychiater W. Wolfgang Fleischhacker, in den letzten Jahren Rektor an der Medizinischen Universität Innsbruck. Neben der Weitergabe seiner fachlichen Expertise war es ihm hierbei insbesondere wichtig, der neuen Generation vom Forschenden ein freudiges Schaffen zu ermöglichen.
Anlässlich seiner Emeritierung und basierend auf Interviews mit Wegbegleiter*innen Fleischhackers entstand dieser biografische Comic. Das Hauptaugenmerk dieser Anekdotensammlung liegt dabei auf dem Porträtieren des legendären Charakters Fleischhackers und seiner eigenwilligen Visionen, die medizinische Höchstleistungen überhaupt erst ermöglicht haben.
In Zusammenarbeit mit Carina Rohrbach.
Süddeutsche Zeitung / Hebammen
Überall im Land schließen Geburtsstationen, überall fehlt es an Hebammen. Und trotzdem müssen in Deutschland jeden Tag 1899 Kinder zur Welt gebracht werden. Diese Reportage begleitet drei Hebammen des Münchner Klinikums rechts der Isar, die genau dieser Aufgabe täglich im nervenaufreibenden Schichtbetrieb nachgehen – und für die es trotz aller Routine nie alltäglich wird, dabei zu sein, wenn neues Leben beginnt.
1945
Für das Magazin »Historische Urteilskraft« des Deutschen Historischen Museums (DHM) zeichnete ich einen Comic über meinen Opa und seine Zeit im Kriegsgefangenenlager im Jahr 1945. Mein Opa war Wehrmachtssoldat im 2. Weltkrieg, seine Geschichten aus dieser Zeit haben mich immer sehr bewegt und begleitet. Doch die wahre Person hinter den Erzählungen bleibt für mich immer ein Rätsel.
Süddeutsche Zeitung / Fentanyl
Illustrationen für eine Reportage über Fentanyl. Die so genannte Zombie-Droge ist 50-mal so stark wie Heroin, ihre Herstellung relativ einfach. Die Zutaten können über Anzeigen in den sozialen Medien erworben werden, oftmals werden sie aus China verschickt (z.B. versteckt in Hundefutterpackungen). Die fertige Droge wird dann von den Kartellen vertrieben. Heute sterben allein in den USA jeden Tag 300 Menschen an ihr. Langsam aber sicher kommt Fentanyl auch in Deutschland an.
Bundeskanzler Willy Brandt Stiftung
Zum 50. Jahrestag seiner Ernennung zum Bundeskanzler wurde eine Wanderausstellung zu Willy Brandt konzipiert. Ich setzte seine berühmte Antrittsrede »Wir wollen mehr Demokratie wagen!« zeichnerisch um.
»Qu’elle est gay, ma retraite!« Im Schwulen-Altersheim
Der »Lebensort Vielfalt« in Berlin-Charlottenburg ist eines der ersten Alterswohnheime Deutschlands speziell für Schwule, Lesben und Transsexuelle. 29 Männer und fünf Frauen wohnen gemeinsam unter einem Dach und teilen ihren Alltag in WG-ähnlichen Verhältnissen. Ich verbrachte einen Tag mit ihnen und dokumentierte ihr Zusammenleben.
Im Auftrag für das französische Magazin Causette.
»WG für Anfänger« Das Uferwerk
Um der Einsamkeit zu entfliehen, zieht die Rentnerin Karin Kaiser mit 70 Jahren wieder in eine WG. Im Uferwerk bei Potsdam leben Erwachsene, Kinder, Studenten, Berufstätige, Alleinstehende und Familien in einer Gemeinschaft. Ein Portrait über einen besonderen Ort.
Im Auftrag für Brigitte Wir.
»Confront Chaos« La Ducasse de Mons
Seit 1349 findet in der kleinen belgischen Stadt Mons die alljährliche »Ducasse« statt. Für eine Woche kommen die Menschen der Region zusammen, um zu feiern, zu trinken und an traditionellen Prozessionen und Ritualen teilzunehmen. Höhepunkt der Festlichkeiten ist der Kampf zwischen dem Heiligen Georg und dem bösen Drachen, bei dem sich die starken Männer der Stadt um das glückbringende Haar des Drachenschweifs prügeln.
Projekt initiiert von Pierre Liebaert und der Stadt Mons.